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Wir sind Partner für solidarische Landwirtschaft in Dorf Tirol

Wir unterstützen unseren Partner-Bioland-Bauernhof

„Bachguter“ in Dorf Tirol im Rahmen der


Solidarischen Landwirtschaft


" Auf Biohöfen kann man davon ausgehen, dass sie in ihrer Zielsetzung verankert haben, im harmonischen Einklang mit der Natur anzubauen, zu produzieren und zu ernten.“

Was versteht man unter Solidarischer Landwirtschaft?

Die solidarische Landwirtschaft ist die gelebte Umsetzung von „modernen“ Schlagworten wie Regionalität, Nachhaltigkeit, ökologische Landwirtschaft, faire Landwirtschaft, Saisonalität, 0 km Philosphie.

Das Projekt der solidarischen Landwirtschaft wurde 2015 vom Bachguter Hof als erstes Projekt dieser Art in Südtirol gestartet und wir als Tiroler Adler sind das erste Hotel und Restaurant, das von Anfang an das Konzept in Dorf Tirol unterstützt hat. Als Partner geben wir eine Abnahmegarantie für die landwirtschaftlichen Produkte des Bio-Bauernhofes und finanzieren mit unseren Beiträgen den Anbau und das Einkommen des Bauern. Im Gegenzug erhalten wir bei Bedarf täglich seine Produkte. Diese Produkte können Sie bei uns genießen. Damit Sie die Produkte vom Bachguter Hof erkennen, werden wir sie am Buffet und in der Speisekarte entsprechend kennzeichnen.

Vorteile für unsere Gäste:

·      Frische

Alle Produkte sind absolut frisch, saisonal und vielfältig. Frischer können angebotene Produkte nicht sein, da wir täglich die Bauernhof-Produkte beziehen und durch den kurzen Transportweg absolute Frische gewährleisten können. Salate werde n z.B. oft erst eine Stunde vor Bedarf geerntet. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir immer nur BIO-Produkte anbieten können, die gerade reif sind.

·      Eigenproduktion, kurze Transportwege

Alle gekennzeichneten Produkte stammen zu 100% vom Bioland-Bauernhof „Bachguter“ in Dorf Tirol und haben somit 0 km hinter sich.

·      Qualität

Der Anbau erfolgt nach den strengen Biolandrichtlinien, das heißt, „unser“ Bauer verwendet keine chemisch-synthetischen Stoffe und wird von der Kontrollstelle ABCERT jährlich kontrolliert. Saatgut und Sorten stammen aus ökologischer Züchtung und Vermehrung.

·      Geschmack

Da sich der Bachguter-Bauer auf den Anbau konzentrieren kann, werden nur geschmacklich gute und resistente Sorten ausgewählt. Geerntet werden nur sonnengereifte Produkte in bestmöglicher Qualität.

 

Vorteile für den Landwirt – den Bauer vom Bachguter-Hof:

-          Planungssicherheit und die Garantie eines geregelten Einkommens für seine Familie

-          die Arbeitsplätze der Familie sind gesichert

-          Unabhängigkeit vom Weltmarkt: der Preis der Produkte wird vom Bauern selbst festgelegt. Damit wird ein gerechter Lohn für die geleistete Arbeit sichergestellt.

-          Durch die Vorfinanzierung (Vorauszahlung durch uns) können Kosten für Pflanz- und Saatgut, sowie Maschinen bei Erhaltung der Liquidität finanziert werden.

-          der Betrieb kann seine Vielfältigkeit erhalten und Fruchtfolge kann eingehalten werden

-          direkte Rückmeldung über die Qualität und Gewünschtheit der Produkte durch direkten Kontakt mit uns

-          Unsere Flexibilität in der Abnahme: z.B. können wir in der Ernte-Zeit unsere Speisekarte so umstellen, dass wir die reifen Lebensmittel abnehmen können und es so zu keinen Überschüssen beim Bauern kommt

 

Vorteile für die Umwelt

-          durch die mögliche Fruchtfolge und Artenvielfalt bleiben der Produktionsfaktor Boden und die Pflanzen gesünder, sie brauchen weniger Pflanzenschutz

-          durch den 0 km-Transport (Produkte bleiben im Dorf) wird Treibstoff gespart

-          mit dem System der solidarischen Landwirtschaft wird der geschlossene Kreislauf unterstützt

-          durch die ganzheitliche Bewirtschaftung entstehen vielfältige Biotope für Insekten und Nützlinge

-          es werden am Hof alte Tierrassen gehalten, die vom Aussterben bedroht sind: Kune Kune Schweine, Mechelner Fleischhühner

-          es werden samenfeste und alte Gemüse- und Obstsorten auf dem Bauernhof angebaut und damit erhalten

-          die solidarische Landwirtschaft bietet eine Sicherheit, die es ermöglicht, sich von intensivem Apfel- und Weinanbau unabhängig zu machen (welche sonst in Dorf Tirol gängig sind) und unterstützt das Streben nach regionaler Versorgung

Der Bachguterhof wird von einer Familie bewirtschaftet. Dies sind Franz und Elisabeth mit den Töchtern Sara und Bettina.

Hofbeschreibung

1998 hat sich diese Familie für die ökologische Landwirtschaft nach Bioland-Richtlinien entschieden. Anfänglich wurden auf dem Hof nur Äpfel und Trauben angebaut. Mit den Jahren hat sich ihre Einstellung zu diesen Monokulturen verändert und es wurde bewusst auf Vielfalt und mehr Ökologie geachtet. Nur so konnte sich ein geschlossener Kreislauf entwickeln. Dessen Ziel ist es, nach ökologischen Prinzipien gesundes Gemüse und Obst von hoher Qualität zu produzieren und es zu fairen Konditionen zu verteilen. Sie legen dabei besonderen Wert auf Mischkulturen, große Sorten- und Artenvielfalt und die Wiederstandfähigkeit gegen Krankheiten der Pflanzen.

Die landwirtschaftlich genutzte Fläche beträgt 2,25 ha, die sich in 4 Grundstücke unterteilt. Auf allen Grundstücken werden verschiedene Kulturen angebaut, zum großen Teil in Mischkulturen. Die kleinste Grundparzelle befindet sich bei der Hofstelle in Dorf Tirol, auf ihr befinden sich das Wohngebäude und das Wirtschaftsgebäude mit Räumlichkeiten für Lagerung, Verarbeitung und Verkauf, sowie einige Unterstände für ihre Tiere. Zudem werden dort die Jungpflanzen und auch Hauskräuter angebaut.

Das zweite Grundstück ist nicht weit vom Haus entfernt. Darauf befinden sich ein Folientunnel und ein großer Teil ihrer Gemüsebeete. Dazwischen wachsen Äpfel- und Birnbäume, aber auch Stein- und Beerenobst.

Ein kleines Stück darunter befindet sich eine Obstwiese, worauf die Apfelsorten Topaz, Pinova und Galiwa gedeihen.

Ihr Weinberg, das vierte Grundstück, befindet sich in sonniger und steiler Lage gegenüber der Brunnenburg. Auf diesen sonnigen Terrassen gedeihen neben Trauben auch noch verschiedene Stein- und Kernobstsorten, Kastanien und einige Feigen- sowie Olivenbäume. Hier stehen eine kleine Anzahl Bienenstöcke.

Alle Grundstücke sind größtenteils mit Hecken umsäumt. Diese dienen als Abgrenzung, Windschutz, Vogel- und Insektennahrung und zum Teil auch als Schutz vor den Pestiziden der konventionellen Landwirtschaft.

Als Nebenerwerb zum Hof gehört auch eine nach Bioland-Richtlinien geführte Imkerei. Eine Dexter-Kuh mit Nachwuchs, sowie Geflügel bereichern den Betriebskreislauf. Die Selbstversorgung mit gesunden Lebensmitteln ist eines ihrer Hauptanliegen.

 

Durch unsere Beteiligung an diesem Projekt unterstützen wir eine nachhaltige, regionale, saisonale, ökologische und faire Landwirtschaft.
Wir freuen uns, dass wir zu den ersten gehören, die diese Solidarische Landwirtschaft unterstützen und Ihnen somit auch Bioland-Produkte aus unserem Dorf anbieten können.